Sachgebiete


Atemschutz

SGL ABI Stefan Thaler

Der Atemschutz ist bei der Feuerwehr nicht mehr weg zu denken, egal ob in der Brandbekämpfung oder beim Gefahrguteinsatz. Immer wenn etwas Giftiges in der Luft liegt kommt er zum Einsatz.
Da diese Atemschutzgeräte natürlich immer hohen Belastungen ausgesetzt sind, aber dennoch zu hundert Prozent einwandfrei funktionieren müssen, müssen diese natürlich regelmäßig überprüft werden.

Natürlich muss jeder Atemschutzträger sein Gerät nach dem Einsatz komplettieren und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Die Atemschutzmasken werden nach jedem Einsatz vom Atemschutzbeauftragten der jeweiligen Feuerwehr überprüft.
Zusätzlich zu diesen Arbeiten überprüft der Sachbearbeiter Atemschutz des Bezirkes Kufstein (kurz: Hansä) die Geräte einmal im Jahr auf "Herz und Nieren".

Sollten zusätzliche oder außernatürliche Probleme mit den Geräten auftreten oder einfach nur Fragen auftreten, können natürlich die Feuerwehren jederzeit den Bezirkssachbearbeiter Atemschutz kontaktieren. Unteranderem hält Hansä auch ein Ersatzteillager für sämtliche Atemschutzgeräte in seiner Atemschutzwerkstatt vor.

Zum Sachgebiet Atemschutz gehöhrt die Bezirks-Füllstation in Kufstein. Diese befindet sich unter der Leitung von HBI Hans-Peter Wohlschlager und Patrick Gugglberger. Geräteüberprüfungen werden ebenso von HBI Wohlschlager durchgeführt.

Bezirkszentrale

SGL BM Martin Gratz

SGL Stv. OV Peter Juffinger

Die Bezirkszentrale Kufstein (BZ) unterstützt im Bedarfsfall, z.B. bei Großschadenslagen, die Leitstelle Tirol (LT) und den Bezirksführungsstab (BFÜST). Bei technischen Defekten oder personellen Ausfällen fungiert die BZ auch als Rückfallebene für die zentrale Leitstelle. Neben dem Einsatzdienst führt das BZ-Personal die monatlichen Funkproben mit den Feuerwehren des Bezirkes durch und nimmt laufend an Großübungen teil. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Unterinntaltrasse der ÖBB dar, welche ebenfalls in das Aufgabengebiet der BZ fällt.

Technische Ausstattung:
Neben hochqualifizierten Feuerwehrmitgliedern, steht der BZ umfangreiche technische Ausrüstung zur Verfügung. Herzstück bildet der BZ Funkraum in Kufstein, von welchem aus das Personal Zugriff auf folgende System hat:

    • Einsatzleitsystem (ELS) der Leitstelle Tirol

    • Brandmeldesystem Bezirk Kufstein

    • Warn- und Alarmierungssystem (WAS) des Landes Tirol

    • Digitalfunknetz Österreich

Seit 2014 besteht auch die Möglichkeit bei größeren Einsätzen die Einsatzleitung vor Ort mit mobilen ELS Rechnern zu unterstützen. Ebenfalls eine technische Neuerung der letzten Jahre stellt die Führungsunterstützungssoftware „CRISIS“ dar, welche auch organisationsübergreifend eingesetzt werden kann. Mittels CRISIS ist es Führungskräften nun möglich Informationen zum Einsatzgeschehen in Echtzeit abzurufen, sowie auf eine digitale Lagekarte alle Einsatzressourcen und Schadenslagen darzustellen.

Aufgabengebiete:

Folgende Aufgaben sind durch den Landes-Feuerwehrverband Tirol definiert:
(Auszug aus „Dienstanweisung Bezirkszentralen“)

  • Rückfallebene der Leitstelle Tirol bei technischen Problemen 

  • zur Unterstützung der Leitstelle Tirol  bei hohem Einsatzaufkommen 

  • zur Präventivbesetzung bei System- oder Wartungsarbeiten in der Leitstelle Tirol 

  • wenn Feuerwehr-Notrufe auf Grund einer Verbindungsunterbrechung vom Bezirk zur Leitstelle nicht mehr entgegengenommen werden können. Für andere Organisationen muss sich umgehend ein Mitglied der jeweiligen Organisationen in der BZ einfinden um die Notrufannahme und Alarmierung zu verantworten. Zusätzliche sofortige Unterstützung durch Mitarbeiter der Leitstelle Tirol. 

  • zur Unterstützung der Einsatzleitung (EL) vor Ort 

  • zur Unterstützung der Bezirkseinsatzleitung (BFÜST) bei Katastrophen und Großschadenslagen (Grundlage DA-BFÜST Pkt. 5.2)

Zum Einsatz kommt die BZ auch bei Rettungen von Personen aus Fließgewässern, hierzu werden spezielle Sonderalarmpläne vorgehalten und die Kommunikation aller Einsatzorganisationen koordiniert.

Personal:
Für die Bewältigung der anfallenden Aufgaben versehen derzeit rund 20 Mitglieder aus den Feuerwehren des Bezirkes Dienst. Im Einsatzfall werden diese per Funkrufempfänger und Mobiltelefon alarmiert. Neben regelmäßigen Fortbildungen ist die Absolvierung mehrerer spezifischer Lehrgängen an der Landes-Feuerwehrschule Voraussetzung für die aktive Mitarbeit in der BZ.

Öffentlichkeitsarbeit

SGL OBI Roland Egger

Öffentlichkeitsarbeit

Kurzerklärung:
Öffentlichkeitsarbeit gilt als dt. Übersetzung von Public Relations (PR). Das Ziel von Öffentlichkeitsarbeit wird zentral mit dem Aufbau von Bekanntheit als eine Basis von Vertrauen angegeben, um Reputation zu erlangen.

„Tue Gutes und rede darüber“ 

Durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Bevölkerung objektiv über die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren informiert werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit (ÖA) des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein übernimmt die Pressebetreuung bei Großschadensereignissen, dokumentiert diese Ereignisse sowie Bezirksübungen und Veranstaltungen des Bezirkes und sorgt für eine umfassende Berichterstattung in den verschiedensten Medien.

Ein Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist die Pressearbeit. Um in den Medien vertreten zu sein, ist eine enge Zusammenarbeit mit der Presse enorm wichtig. Zu den Hauptaufgaben zählen das Schreiben von Pressemitteilungen sowie das Bereitstellen von Bildern. Bei größeren Einsätzen kann die Betreuung der Medienvertreter vor Ort erforderlich sein.

Der Sachbearbeiter „Öffentlichkeitsarbeit“ OBI Roland Egger wird noch von mehreren ÖA aus den einzelnen Abschnitten unterstützt.

Flugdienst

SGL BM Robert Lauf

SGL Stv. HLM Georg Kitzbichler

Bei Feuerwehr- und Katastrophen Einsätzen , bei denen Hubschrauber zum Einsatz kommen, werden die Feuerwehr Flughelfer eingesetzt.

Diese sind in Tirol den einzelnen Bezirksfeuerwehrverbänden, der Landesfeuerwehrschule, sowie der Berufsfeuerwehr Innsbruck zugeteilt. 

Ihre Aufgabe besteht darin, die fliegerische Einsatzleitung zusammen mit dem Einsatzleiter Feuerwehr und den Piloten einzurichten.

Weiters werden Landeplätze eingerichtet und abgesichert, Lastenflüge und Löschwassertransporte vorbereitet und die einzelnen Flugbewegungen koordiniert.

Im Bezirk Kufstein sind zur Zeit 10 Flughelfer bei der FF Kufstein stationiert. Diese müssen sich regelmäßig in Lehrgängen und bei Übungen fortbilden, um diese umfangreiche Tätigkeit sicher durchführen zu können.

Alle Flughelfer werden regelmäßig auf alle in Tirol stationierten Hubschraubertypen eingeschult. Da sich viele Einsatzorte im unwegsamen Gelände befinden, müssen sie das Aussteigen im schwebenden Hubschrauber, aber auch das Abseilen mit der Rettungswinde und das Fliegen mit dem Bergetau beherrschen.

Hierfür stehen ihnen verschiedenste Geräte, wie  Löschbehälter, Transportnetze, mobile Wasserbecken und diverses Rettungs - und Sicherungsmaterial zur Verfügung.

Katastrophenhilfsdienst

SGL ABI Bernhard Moser

SGL Stv. OBI Martin Klotz

Organisation:

Katastrophenschutz ist in Österreich Landessache und die Feuerwehren stehen zur Bewältigung von Großschadensereignissen und Katastrophen zur Verfügung.

Die Aufstellung und Organisation von Katastrophenhilfszügen wurden im Landesfeuerwehrverband Tirol in einer Dienstanweisung hinterlegt. In jedem Feuerwehrbezirk sind KHD – Züge nach dieser Dienstanweisung aufzustellen.

Im Bezirk Kufstein sind drei KHD – Züge ( Ost, Mitte und West ) im Einsatz, bestehend aus jeweils 2 Abschnitten. Die  Beteiligung der Feuerwehren erfolgt nur nach Zustimmung der jeweiligen Gemeinden.

Die KHD – Züge setzen sich aus Fahrzeugen, Geräten und Mannschaften dieser Feuerwehrbezirke zusammen.

Aufgaben:

Die KHD – Züge sind eingerichtet zur überörtlichen Hilfeleistung in Katastrophenfällen zur Unterstützung oder Ablösung der eingesetzten Feuerwehren bei Elementarereignissen:   Hochwasser, Waldbrand, Lawinen usw.

Grundsatz:

Die örtliche Einsatzbereitschaft jener Feuerwehren, von denen Fahrzeuge, Geräte und Mannschaft gestellt werden, muss auch während des KHD – Einsatzes gewährleistet bleiben.  

Wasserdienst

SGL BM Thomas Klingler

Das Einsatzgebiet für den Wasserdiest Inn beginnt bei der Einmündung Ziller und geht bis zur Staatsgrenze Erl.

In unserem Einsatzgebiet sind drei Staustufen. Kraftwerk Kirchbichl und Kraftwerk Langkampfen (TIWAG) und Grenzkraftwerk Ebbs - Oberaudorf.

Der BFV Kufstein verfügt über einen SAP (Sonderalarmplan) Wasserdienst Inn, wo die am Inn liegenden Feuerwehren eingebunden sind, und bei einem Einsatz, z.B. einer Suchaktionen, die ihnen zugewiesenen Brücken bzw. Innstege besetzen.

Die Funk und Einsatzabwiklung erfolgt über die BZ (Bezirkszentrale) die ihre Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus Kufstein haben.

Für das Einsatzgebiet stehen zwei Feuerwehren - Feuerwehr Kufstein und Feuerwehr Kirchbichl  - mit Booten, Schwimmer und Taucher  zur Verfügung und als Unterstützung aus der Luft der Hubschrauber HELI3.

Für Verschmutzungen der Gewässer sind diese zwei Feuerwehren mit Ölsperren ausgerüstet.
Auch für den Wintereinsatz  wurden die Feuerwehren mit Eisretter ausgerüstet.
Für den Wassereinsatz sind unsere Einsatzkräfte und das BZ-Personal bestens ausgebildet.

WIR RETTEN LEBEN :
zu  WASSER– zu LANDE und aus der LUFT 

Tunnel

SGL  ABI Armin Ungericht

SGL Stv. OBI Peter Ostermann

 

Aufgaben

Tirol ist ein Land der Straßen- und Eisenbahntunnelanlagen. Die Interessen der Feuerwehren werden von den Mitgliedern im Sachgebiet Tunnel definiert und gegenüber den Betreibern vertreten.

 

Die möglichst sichere Durchführung von Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen, während der Bau- und der Betriebsphase soll, ermöglicht werden.

Bei der Erstellung der erforderlichen Sicherheits- und Ausrüstungskonzepte ist die Fachmeinung der Sachgebietsmitglieder gefragt.

 Die Vorschreibungen und Forderungen für Feuerwehreinsätze in Tunnelanlagen österreichweit abzustimmen und mit den Vorschriften in der EU in Einklang zu bringen ist weitere Herausforderung des Sachgebietes.

 

Gefahrgut

SGL HV Thomas Ebner

SGL Stv. Christian Seebacher

 

Tagtäglich werden große Mengen an gefährlichen Gütern durch unser Land befördert und teilweise in Tiroler Betrieben verarbeitet. Gefährliche Stoffe sind nicht nur beim Transport auf Straße und Schiene, in der Industrie und im Gewerbe, sondern auch im Haushalt und in der Landwirtschaft anzutreffen. Bei Transport und Verarbeitung kommt es immer wieder zu Unfällen.

 

Die Tiroler Feuerwehren sind zur Bewältigung solcher Unfälle ausgebildet, Stützpunktfeuerwehren verfügen über eine zusätzliche spezielle Ausrüstung und Ausbildung.

Strahlenschutz

SGL BI Michel Suitner

Das Thema Strahlenschutz ist beim BFV Kufstein als eigenes Sachgebiet verankert.

Da radioaktive Strahlung für Mensch und Tier eine besondere Gefährdung darstellt und mit den Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden kann, ist der Umgang mit radioaktiven Substanzen gesetzlich geregelt. Um bei Unfällen, Havarien oder sonstigen Ereignissen mit ungewollter Freisetzung radioaktiver Stoffe, Einsatzkräfte und Bevölkerung vor gefährlicher Strahlung schützen zu können, hat sich auch die Feuerwehr durch vorhalten entsprechender Gerätschaft und ausgebildetem Personal gerüstet.

Im Bezirksfeuerwehrverband Kufstein stehen dafür derzeit 58 speziell ausgebildete Männer und Frauen für diesen Aufgabenbereich bereit. Sachgebietsleiter BI Michael Suitner und sein Stellvertreter Markus Diebold sind für die Ausbildungs- und Übungstätigkeit sowie die Wartung der Messgeräte im Bezirk Kufstein verantwortlich. Da Einsätze mit dem Schwerpunkt Strahlenschutz selten vorkommen, ist die Übungstätigkeit, Aus- und Weiterbildung durch das Strahlenschutzpersonal besonders wichtig. Ein Großteil der Strahlenschützer des Bezirks Kufstein konnte seinen Ausbildungs-und Wissensstand mit der Erlangung des Strahlenschutzabzeichens in Bronze oder Silber unter Beweis stellen.

Zu den vom Landesfeuerwehrverband dem Bezirk zur Verfügung gestellten Gerätschaften (Messgeräte, Schutzausrüstung, Übungsstrahlenquelle) besitzt die BTF Sandoz Kundl zusätzliche Messgeräte und Schutzausrüstung.

Feuerwehrjugend

SGL HBM Gregor Held

SGL Stv. LM Hedwig Larch

Damit eine Organisation funktionieren kann, muss diese auf einem gefestigten Fundament aufgebaut werden.

Als dieses Fundament ist die Feuerwehrjugend ein Garant für einen zukunftssicheren Fortbestand einer der wichtigsten Organisation im Land Tirol. Jede Freiwillige Feuerwehr kann eine Jugendfeuerwehr gründen und so seinen eigenen Nachwuchs fördern.

In Tirol können Kinder und Jugendlichen ab den vollendetem 11. Lebensjahr einer Jugendfeuerwehr beitreten. Innerhalb der nächsten vier Jahren werden die Jugendmitglieder mit spielerischen Elementen und doch den nötigen Ernst, an die Technik und die Aufgaben einer Wehr herangeführt.

Um dieser Ausbildung einen höheren Stellenwert zukommen zu lassen gibt es verschiedene Bewerbe um das Erlernte zu überprüfen. Hierbei zählt der Wissenstest zu einer der wichtigsten Prüfungen, auf seiner Grundlage basiert die sogenannte Grundausbildung.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung bildet die allgemeine Jugendarbeit eine zweite wesentliche Säule der Feuerwehrjugend. So erfahren auch die Vermittlung von Werten und das soziale Lernen in der Gruppe einen besonderen Stellenwert. Mit der Ausbildung und der Betreuung sind meist Feuerwehrkameraden betraut, die einen speziellen Lehrgang absolviert haben.

Der Beitritt zu einer Jugendfeuerwehr ist kostenfrei, auch für die Ausstattung (Uniformierung) müssen die Erziehungsberechtigen nicht aufkommen. Die Jugendmitglieder sind im Rahmen der Ausbildung und des Feuerwehrdienstes bei der jeweiligen Feuerwehr mitversichert und dürfen zu keine Einsätze herangezogen werden. Erst ab dem vollendetem 15. Lebensjahr können die Jugendmitglieder in den Aktivdienst überstellt werden.

Bewerbe

SGL HBI Markus Bischofer

 

Leistungsüberprüfung Atemschutz

Bewerbsleiter HBI Hans-Peter Wohlschlager

Der Atemschutzbewerb ist in den Stufen Bronze, Silber und Gold gestaffelt und gehört mittlerweile zu einem fixen Ausbildungspunkt der Atemschutzträger. Zwischen der erreichten Prüfung und der nächsten Prüfung müssen mindestens zwei Jahre liegen. Bei jeder Steigerung des Abzeichens steigert sich natürlich auch der Schwierigkeitsgrad der Prüfung.

Durch den Bewerb wird die Handhabung der Geräte und das richtige Vorgehen bei verschiedenen Einsatzszenarien verinnerlicht. Ein Trupp besteht aus drei Feuerwehrmitgliedern und muß dabei folgende Stationen absolvieren:

Station 1:
Hier müssen schrifltiche Fragen, von der Funktionsweise der Geräte über physikalische Eigenschaften bis hin zu einsatztaktischen Vorgehen, beantwortet werden.
Station 2:
Das richtige Ausrüsten mit dem Atemschutzgerät, der gegenseitige Check und die Mitnahme des richtigen „Zubehör“ (Lampe, Leinen, Tragetuch, etc.) wird hier überprüft.
Station 3:
Taktisches Vorgehen bei einer Personenbergung aus einem verrauchten Raum mittels Leinensicherung und Tragetuch. Hierbei wird auch auf den Umgang mit dem „Opfer“ geachtet.
Station 4:
Hier muß ein Löschangrfiff mittels HD-Rohr durchgeführt werden. Die Prüfer achten hierbei auf das richtige Vorgehen beim Öffnen der Türe in den Brandraum und lassen sich genau erklären, ab wann der Rückzug anzutreten ist.
Station 5:
Die Atemschutzgeräteträger müssen nun ihre Geräte abnehmen, sie komplettieren und wieder einsatzbereit stellen. Den Prüfern müssen dabei wichtige Fragen, zum Beispiel zur Reinigung der Maske, erklärt werden.

Nass-Leistungsbewerbe

Bereits seit den 70er Jahren wird durch den Bezirksfeuerwehrverband Kufstein in Zusammenarbeit mit der veranstaltenden Feuerwehr alljährlich ein Nassfeuerwehrleistungsbewerb durchgeführt. Als Grundlage dienen die Bestimmungen für den Erwerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und ergänzende Bestimmungen des LFV Tirol.

Anstatt des Staffellaufes wird ein Zielspritzen durchgeführt. Seit einigen Jahren wird zum Abschluss ein KO-Bewerb ausgetragen, bei dem die 8 besten Gruppen gegeneinander antreten. Die alljährlich starken Teilnehmerzahlen zeugen nach wie vor von großem Interesse der Bezirks- und Gästegruppen an diesem Bewerb.

Technische Hilfeleistungsprüfung

Bewerbsleiter HBI Christoph Huber

Die Technische Hilfeleistungsprüfung ist für Feuerwehren, die ein hydraulisches Rettungsgerät bzw. einen Hebekissensatz besitzen, gedacht.

 Die beiden teilnehmenden Gruppen in der Mannschaftsstärke von jeweils 1:5 müssen an den Fahrzeuge die Lage von Geräten an geschlossenen Rollos erklären. Die beiden Gruppenkommandaten haben im Verlauf der Leistungsprüfung Fragen zu beantworten.

Nach der Gerätekunde erfolgt ein „Regelangriff“, der je nach Einsatzgerät leicht unterschiedlich abläuft.

Die Verkehrswegabsicherung, der Aufbau eines doppelten Brandschutzes und die Installation eines Geräteablageplatzes ist für beide Prüfungsvarianten in gleicher Weise vorgesehen.

Die Hilfesleitungsprüfung ist in der Stufe 1 (Bronze), Stufe 2 (Silber) und Stufe 3 (Gold) zu absolvieren. Zwischen den einzelen Stufen ist eine Wartezeit von mindestens zwei Jahren einzuhalten.

Mit der Steigerung der Stufe kommen auch zusätzliche Aufgaben und Tätigkeiten für die Mannschaft dazu.

 

 

 

 


Sonderdienste


Drohne

SDL BM Robert Marksteiner

SDL Stv. LM Daniel Spindlegger

Das vom Landesfeuerwehrverband Tirol im Herbst 2017 als Pilotprojekt für Tirol mit dem Thema „Drohnen im Feuerwehrdienst“ aufgestellte Drohnenteam BFV Kufstein konnte im Jahr 2018 ihren Einsatz mit 11 Mann und einer speziell für den Feuerwehreinsatz entwickelten und dafür gebauten Drohne in Dienst gestellt werden.

Das Einsatzgebiet des Drohnenteams des BFV Kufstein erstreckte sich in den Jahren von 2018 bis 2021 bezirksübergreifend über das gesamte Bundesland Tirol.

Das Einsatzspektrum der Drohne deckt die Gebiete Sucheinsätze, Unterstützung bei Naturkatastrophen, Brandgeschehen, Fotodokumentationen und unterstützende Einsätze von Blaulichtorganisationen ab. Weiters konnten wir als Partner bei Projekten der FH Kufstein und der Gesellschaft für Raumfahrtanwendung (DLR GfR) aus Bayern mitwirken.

Ab 2021 stehen am Stützpunkt der FFW Brixlegg drei neue Drohnen und eine Mannschaft mit 18 Personen für den Einsatz bereit. Alle Drohnenpiloten sind nach den Vorgaben des ÖBFV und den Richtlinien der Austro Control ausgebildet.

Seit 2022 ergänzen die Stützpunkte der Stadtfeuerwehr Landeck und der Berufsfeuerwehr Innsbruck das Einsatzgeschehen in Tirol.

Durch einheitliche Gerätschaft und Ausbildung in den einzelnen Standorten wird eine hohe Einsatzbereitschaft gewährleistet.

 

Die Drohnen können direkt über die Leitstelle Tirol alarmiert werden.

 

Bezirksmaschinist
SDL BM Stefan Unterrainer
Das Sachgebiet Fahrzeug- und Gerätedienst, sowie die Obermaschinisten und Gerätewarte in den Feuerwehren sind in erster Linie für das Funktionieren aller vorhandenen Geräte in den Feuerwehren verantwortlich.
Die heutige Ausstattung jeder einzelnen Feuerwehr mit vielfältigen, modernen Einsatzfahrzeugen und leistungsstarken Geräten samt Zubehör erleichtert uns oft schwierige Aufgaben zu erledigen.
Dies zu erfüllen, ist aber nur dann möglich, wenn die in den Feuerwehren vorhandenen Geräte im Übungs- und Einsatzbetrieb auch ordnungsgemäß funktionieren.
Geräte können ihre maximale Leistung nur dann erbringen, wenn sie entsprechend gewartet und von geschultem Personal auch richtig bedient werden.
 
Weitere Aufgaben:
Überprüfung aller Fahrzeuge und motorbetriebenen Geräte sowie die Einhaltung der gesetzlichen Prüffristen.
Sicherheitsüberprüfungen der elektrischen Geräte
Schulung, Beratung und Unterstützung der Feuerwehrkraftfahrer, Maschinisten und Obermaschinisten.
Beratung bei Fahrzeugbeschaffungen und Reparaturen.
Lehrgangskarten

SDL BV Michael Leiter

SDL Stv. BR Andreas Oblasser

Der Sonderdienst Lehrgangskarten ermöglicht allen Feuerwehren im Bezirk an Lehrgängen in der LFS Tirol teilzunehmen. Hierzu werden die vorhandenen Lehrgangskarten durch den SGL aufgeschlüsselt und dan die jeweiligen Feuerwehren weitergegeben.

Stabsarbeit /BFÜST/LAGE

SDL ABI Werner Praxmarer

Stabsarbeit – BFÜST

  

Der Bezirksführungsstab (BFÜST) hat die Aufgabe, bei Großschadensereignissen den Einsatzleiter so zu unterstützen, dass sich dieser voll umfänglich der Abwicklung des Einsatzes widmen kann. Zu diesem Zweck gliedert sich der Stab in die Gruppen "Einsatz", "Einsatzunterstützung" und Führungsunterstützung". Zur fachspezifischen Bearbeitung der Aufgaben gliedern sich diese Stabsgruppen in die Teilbereiche „Personal“, „Lage“, „Einsatz“, „Versorgung“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Kommunikation“ und werden vom Leiter der Stabsarbeit geführt. In diesen Stabsfunktionen werden die anfallenden Aufgaben erarbeitet und bedarfsgerecht aufbereitet. Eine Erweiterung des Stabes mittels Fachexperten und Verbindungsoffizieren anderer Organisationen ist jederzeit möglich und erfolgt situationsabhängig.

Im Bezirk Kufstein werden 22 Kamerad*Innen für den Einsatz im BFÜST regelmäßig geschult und sind dadurch jederzeit für den Stabsdienst einsatzbereit. Die Alarmierung des BFÜST erfolgt durch den Bezirksfeuerwehrinspektor und/oder durch den Bezirksfeuerwehrkommandant.  

 

Archiv

SDL BV Armin Lechner

Feuerwehrgeschichte

Vorwort: Leben braucht Heimat. Heimat birgt Erinnerung, Werte, Tradition und Kultur.

Das Vergangenheit und das Erlebte in den Feuerwehren und Verbänden an die nächsten Generationen weitergeben wird - das ist ein Wunsch, den es zu erfüllen gilt.

Nur wer seine Wurzeln kennt, kann die gegenwärtige Situation verstehen und Perspektiven für die künftige Entwicklung finden - das gilt auch für die Feuerwehr.

Geschichtsdarstellung und Traditionspflege in Verbindung mit der modernen Einsatztechnik ergeben ein öffentlichkeits-wirksames „Schaufenster“

Es ist für jede Feuerwehrgeneration eine sinnvolle Aufgabe, das Gedächtnis der Feuerwehrgeschichte zu erhalten.

Seelsorge

SDL  Pfarrer Mag. Thomas Schwarzenberger

Der Bezirksansprechpartner ist sowohl für das Bezirkskommando wie für die Kuraten seines Bezirks erste Anlaufstelle in seelsorglichen Fragen. Er ist auch zugleich Mitglied des Sachgebiets Feuerwehrseelsorge, so dass die Kuraten auf Landesebene miteinander vernetzt sind und strategische Projekte für alle angehen und umsetzen können. Nicht zuletzt die Aus- und Fortbildung von Kuraten ist Aufgabe dieses Sachgebiets.

Feuerwehrseelsorge umschließt nicht nur die seelsorgliche Begleitung von Kameraden ggf. in und nach belastenden Einsätzen (nicht anstelle von SvE, sondern ergänzend und sich gegenseitig unterstützend), sondern sie meint insgesamt das aufmerksame, kameradschaftliche Mitgehen von Feuerwehrkuraten durch die Höhen und Tiefen des Lebens der KameradInnen. Der Seelsorger als Kamerad unter KameradInnen, das eröffnet Chancen, die einem Außenstehenden sonst verschlossen, blieben.

Bezirksfeuerwehrverband Kufstein

Salurnerstraße 3
6330 Kufstein
Telefon: +43 5372 63001
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Notrufnummern

Feuerwehr 122
Polizei 133
Rettung 144
Vergiftungszentrale +431 406 4343
Gehörlosen Notruf-SMS 0800 133 133
Euronotruf 112

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